live casino jessica ross:Sozialhilfegelder und Casino sind unvereinbar

Ein Sozialhilfeempfänger, der mit Fürsorge und Invalidengelder im Casino nächtelang pokerte, wurde wegen Betrug zu bedingter Freiheitsstrafe von fast zwei Jahren verurteilt.

Ein Sozialhilfeempfänger, der mit Fürsorge und Invalidengelder im Casino nächtelang pokerte, wurde wegen Betrug zu bedingter Freiheitsstrafe von fast zwei Jahren verurteilt.

Ein heute 55-jähriger türkisch-schweizerischer Sozialhilfeempfänger wurde bereits im September 2010 wegen Betrug zu 15 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. Der Staatsanwaltschaft reichte dieses Urteil nicht aus und ging in Berufung. Das Obergericht verschärfte die Strafe des Mannes aus Zürich auf 22 Monate.

Die ganze Sache flog auf, als der Pokerspieler im Juli 2007 in einem örtlichen Sender Tele-Züri stolz erklärte, dass er jede Nacht im Casino Baden 1000 Franken gewinnen würde. Eine fleißige Polizistin erkannte den Mann als einen arbeitslosen Kokainkonsumenten und sorgte dafür, dass dieser Fall untersucht wurde.

Aufgrund angeblicher Depressionen galt der Mann seit Februar 2001 als 100% arbeitsunfähig und bezog hierfür Gelder. Insgesamt erhielt der Angeklagte in diesem Zeitraum über 400.000 Franken. Bei seinen Angaben vergaß er jedoch zu erwähnen, dass er mit seinen Pokerrunden Geld verdiente und dass zusätzlich zwei Häuser in der Türkei sein Eigen nennen konnte.

Die Grundlage für den Betrug liegt im Argument, dass ein Mensch, der pokern kann arbeitsfähig ist. Der Angeklagte bewies in seinem Durchhaltevermögen in den Pokernächten, dass er sich Anstrengungen aussetzen kann. Der Verteidiger versuchte dies zwar zu leugnen und hoffte das erste Urteil zu bestätigen.

Die zweite Instanz stimmte jedoch im Großen und Ganzen mit der Staatsanwaltschaft überein und fand dass die ärztliche Diagnose der Depressionen und dem sozialen Rückzug, sich nicht mit dem Pokerspiel des Angeklagten vereinbaren lässt.

Einer der Oberrichter erklärte dem Pokerspieler mit klaren Worten, dass er aus reiner Bequemlichkeit und Faulheit keiner geregelten Arbeit nachgehen würde und das Sozialversicherungssystem ausgenutzt habe. In Zukunft muss dieser Pokerspieler zuerst selbst für das Geld arbeiten, wenn er pokern möchte.

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